Aktuelles
Im Rahmen der ANTENNE BAYERN-Aktion „Bayern trödelt“ beteiligte sich die Kolpingfamilie Schrobenhausen mit mehreren Flohmarktständen an der bayernweiten Veranstaltung. Bei bestem Flohmarktwetter nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, nach kleinen Schätzen, Büchern, Haushaltswaren und vielen weiteren Angeboten zu stöbern.
Die Aktion brachte Menschen aus der Region zusammen und sorgte für eine lebendige Atmosphäre rund um das Kolpinghaus. Neben dem nachhaltigen Gedanken des Wiederverwendens stand vor allem die Begegnung und der Austausch untereinander im Mittelpunkt. Die Organisatoren und Standbetreiber zeigten sich mit dem Interesse und der Resonanz sehr zufrieden.
„Bayern trödelt“ wurde von ANTENNE BAYERN als bayernweiter Flohmarkttag ins Leben gerufen, um Nachhaltigkeit zu fördern und Nachbarschaften zu stärken. Bayernweit beteiligten sich tausende Flohmarktstände an der Aktion.
Aktionstag im und um´ s Kolpinghaus
Am Samstag, den 2. Mai fanden sich 14 engagierte Helferinnen und Helfer am Kolpinghaus ein, um unser Haus instand zu halten.
Franz Mayer, 1. Vorsitzender von Kolpinghaus Schrobenhausen e.V.:
„Ich möchte euch ganz herzlich für euren großartigen Einsatz danken. Mit insgesamt 14 engagierten Helferinnen und Helfern habt ihr von 09:00 bis 15:30 Uhr tatkräftig angepackt und gemeinsam viel bewegt. Euer Einsatz, eure Zeit und eure Bereitschaft, euch so tatkräftig für unser Kolpinghaus einzubringen, sind alles andere als selbstverständlich – genau das macht solche Aktionen so wertvoll.
Miteinander konnten wir
- das Gartenhaus baulich fertigstellen
- die neue Küche fertig und sinnvoll einräumen und dadurch den Technikraum aufräumen
- das Zelt reinigen, abbauen, verstauen
- die Türschlösser der Apartments austauschen
- Sperrmüll aus Garten, Keller, Carport, Garage und Küche entsorgen
- die Kaffeemaschine komplett warten
- Schimmel am Hauseingang mühsam entfernen
- den Containerdienst bewerkstelligen
Dank euch konnte der Arbeitseinsatz nicht nur erfolgreich umgesetzt werden, sondern hat auch gezeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an jede und jeden Einzelnen von euch!“
Wia samma? Guad samma! Mei, san mia guad!
Oder mit den Worten Adolf Kolpings gesprochen:
„Der Haufen macht's nicht aus, sondern dass die Mitglieder tüchtige Leute sind.
Mit zehn tüchtigen Leuten richtet man viel mehr aus als mit hundert, mit denen man nicht weiß, was man machen soll.“
Treu Kolping!
Großer Andrang beim Ostereiersuchen im Naturlehrpfad
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zog es am Ostermontag rund 600 Besucherinnen und Besucher in den Naturlehrpfad zum traditionellen Ostereiersuchen. Besonders erfreulich: Unter den Gästen waren viele Familien mit Kindern, die sich mit großer Begeisterung auf die Suche nach den bunten Eiern machten.
Traditionell werden die Eier beschriftet; es gilt, ein Lösungswort zu finden, bevor sie entlang der Wege und zwischen Bäumen und Sträuchern versteckt werden. Schon kurz nach Beginn schwärmten die kleinen Teilnehmer aus, ausgerüstet mit Körbchen und neugierigen Blicken. Überall hörte man fröhliches Lachen und aufgeregte Rufe, wenn wieder ein Osterei entdeckt wurde. Zusätzlich war ein Kleinkindbereich abgetrennt, in dem die Kleinsten betreut Eier suchen und finden konnten.
Als Belohnung wartete auf jedes Kind bei Abgabe der Eier mit dem gefundenen Lösungswort ein Schoko-Osterhase.
Ein weiterer Treffpunkt war das kleine Waldcafé auf halber Strecke. Dort konnten sich die Besucher mit kühlen Getränken und einer Auswahl an selbstgebackenen Kuchen stärken. Die gemütliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein und bot Gelegenheit für Gespräche und Austausch.
Das rundum gelungene Wetter trug maßgeblich zur positiven Stimmung bei. Bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen herrschte durchweg gute Laune, und viele Gäste nutzten die Gelegenheit, den Tag gemeinsam in der Natur zu genießen.
Die Veranstaltung wurde von allen Seiten als voller Erfolg gewertet und wird auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Besucher anlocken.
In gemeinschaftlicher Atmosphäre trafen sich engagierte Teilnehmerinnen im Kolpinghaus in Schrobenhausen, um Osterkerzen für einen guten Zweck zu gestalten.
Traditionelles Ziel der Aktion ist es, die selbst gestalteten Kerzen zu verkaufen und den Erlös einem sozialen Projekt zugutekommen zu lassen.
Mit viel Kreativität und Freude entstanden an zwei Abenden zahlreiche individuelle Kerzen. Mit Wachsplatten und verschiedenen Verzierungen wurden die Kerzen sorgfältig gestaltet. Dabei wurde nicht nur gebastelt – auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz. In entspannter Stimmung wurde gelacht, erzählt und gemeinsam über neue Ideen nachgedacht.
Besonders schön war zu sehen, wie jede Kerze zu einem kleinen Unikat wurde. Die Teilnehmenden brachten ihre eigenen Ideen ein und unterstützten sich gegenseitig bei der Umsetzung. So entstand eine lebendige Gemeinschaft, in der Kreativität und soziales Engagement miteinander verbunden waren.
Das Treffen zeigt einmal mehr, wie viel mit gemeinschaftlichem Einsatz erreicht werden kann: Mit einfachen Mitteln, Zeit und Engagement entstehen nicht nur schöne Kerzen, sondern auch ein wertvoller Beitrag für andere.
Am 25. Februar 2026 lud die Kolpingfamilie Schrobenhausen zu einer „Einstimmung in die Fastenzeit“ mit Präses Stadtpfarrer Florian Stadlmayr ein.
Im Mittelpunkt stand die Einladung, innezuhalten und den Blick bewusst auf sich selbst zu richten. In einer Zeit, die oft von Hektik und vielen äußeren Anforderungen geprägt ist, bot der Abend Raum für Ruhe, Nachdenken und persönliche Reflexion.
Die Teilnehmenden wurden angeregt, sich mit Fragen zu beschäftigen, die im Alltag häufig zu kurz kommen: Was tut mir gut? Wo finde ich Kraft? Welche Quellen stärken mich – im Alltag, im Glauben oder in Begegnungen mit anderen Menschen?
In verschiedenen Impulsen, kurzen Texten, Liedern und Momenten der Stille entstand eine Atmosphäre der Achtsamkeit und Offenheit.
Ein wichtiger Gedanke des Abends war, sich selbst mit Wertschätzung zu begegnen. „Schön, dass ich da bin“ wurde dabei zu einer inneren Haltung – ein bewusstes Wahrnehmen der eigenen Person mit ihren Stärken, Bedürfnissen und Grenzen. Gerade die Fastenzeit kann eine Gelegenheit sein, Gewohnheiten zu überdenken und neu zu entdecken, was wirklich trägt und stärkt.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass Fasten weit mehr sein kann als der Verzicht auf bestimmte Dinge. Sie kann zu einer Zeit werden, in der Menschen neue Kraft schöpfen, sich auf das Wesentliche besinnen und achtsam mit sich selbst umgehen.
Am Ende nahmen die Teilnehmenden Gedanken und Impulse mit, die sie durch die kommenden Wochen begleiten können – auf der Suche nach ihren persönlichen Kraftquellen, wie z.B. dem Hl. Geist, Jesus, Maria - und mit dem Bewusstsein: Es ist gut, dass ich da bin.
Mit den aktuellen Themen dieser Zeit, aber auch über ihre zukünftige Ausrichtung hat sich die Kolpingfamilie Schrobenhausen in einem Vorstandsworkshop beschäftigt.
Einen ganzen Samstag verbrachten die Mitglieder des Vorstandes, darunter auch der Präses und Stadtpfarrer Florian Stadlmayr unter der Leitung von Ingrid Tremmel von der Kolpingsfamilie A-Oberhausen, um gemeinsam Strategien für die Zukunft zu erarbeiten.
Als Einstieg stand die Frage nach den aktuell brennenden Themen. Dankbar wurde der Hinweis der Kursleiterin aufgenommen, nicht gleich nach Lösungsansätzen zu suchen, sondern sich zunächst mit den Problemen auseinanderzusetzen, getreu dem Motto von Albert Einstein: „Ich beschäftige mich zunächst 55 Minuten mit dem Problem und verwende dann 5 Minuten für die Lösung.“
Schnell kristallisierten sich dabei mehrere Themenschwerpunkte heraus, von denen drei als am wichtigsten gewertet und dann ausführlich diskutiert sowie mit Lösungen hinterlegt wurden. Als Klammer dazu diente das Kolpinghaus, das nicht nur für Veranstaltungen offensteht, sondern perfekte Räumlichkeiten und einen neu gestalteten Außenbereich besitzt, der zukünftig noch stärker eingebunden werden soll.
Zukünftig wird sich die Kolpingfamilie (wieder) verstärkt in der Jugendarbeit engagieren. Dabei will man eng mit der Stadtpfarrei und der städtischen Jugendarbeit kooperieren. Bereits bestehende Angebote wie z.B. zur Selbstbehauptung sollen ausgebaut und solche wie die Ostereiersuche am Ostermontag zur Kontaktaufnahme mit Kindern und Jugendlichen bzw. deren Eltern genutzt werden.
Auch in Schrobenhausen und Umgebung gibt es immer mehr Menschen jeglichen Alters, die relativ wenig soziale Kontakte haben, bzw. zu vereinsamen drohen. Hier wird ab dem Frühsommer die Kolpingfamilie mit einem offenen Sommer-Stammtisch entgegenwirken. In regelmäßigen Abständen werden zwanglose Treffs im neugestalteten Garten angeboten. Kommen darf und kann jeder Mann bzw. jede Frau, der/die sich angesprochen und eingeladen fühlt.
Weiter intensivieren will man die bereits bestehenden Veranstaltungen, wie z.B. die Open-Air Konzerte, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sowie die Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen. Als nächstes ist in dieser Reihe eine Infoveranstaltung zum Thema kritische Infrastruktur geplant. Auslöser ist hier der tagelange Stromausfall in Berlin. Der Vortrag soll sich damit befassen, wie jeder einzelne persönlich Vorsorge treffen kann.
Um diese, aber auch die bereits bestehenden Angebote fortführen zu können, ist jeder gerne eingeladen, sich zu engagieren, oder einzubringen. Einfach bei einer der Veranstaltungen ein Kolping-Mitglied ansprechen, oder ein kurzes E-Mail an die Kolpingfamilie, reicht.


Ein Winterspaziergang
Am 30. Dezember 2025 lud die Kolpingfamilie Schrobenhausen in den Naturlehrpfad im Hagenauer Forst ein, bei einem Waldspaziergang die Weihnachtszeit ausklingen zu lassen.
Die Zeit „zwischen den Jahren“ gilt als besondere Zeit, um in sich zu gehen, das Alte zu verabschieden und über das vergangene Jahr nachzudenken.
Die 50 Teilnehmer trafen sich am Parkplatz des Naturlehrpfades, wo sie von den Schrobenhausener Jagdhornbläsern empfangen und begrüßt wurden. Ausgestattet mit Punsch, Glühwein und Resten des Weihnachtsgebäcks, die jeder Teilnehmende selbst mitgebracht hatte, führte die Route mit moderatem Tempo durch den Wald. An vier Stationen wurden Geschichten und Impulse zu den Rauhnächten vorgetragen, ebenfalls stimmungsvoll musikalisch untermalt von den Jagdhornbläsern. Diese boten Anlass zum Nachdenken, kurzen Gesprächen und individuellen Gedanken während der weiteren Strecke.
Den Abschluss fand die Veranstaltung am Wegkreuz im Wald, wo in entspannter Atmosphäre bei Punsch, Glühwein und Tee die Eindrücke des Spaziergangs sowie der gehörten Geschichten aufgegriffen und vertieft wurden.
Insgesamt verband der Waldspaziergang Bewegung, Natur und inhaltlichen Austausch zu einem stimmigen Ablauf, der von den Teilnehmenden als anregend wahrgenommen wurde.
Das diesjährige Partnerschaftswochenende mit unseren Freunden aus Velka Bites Anfang Oktober stand im Zeichen von „80 Jahre Kriegsende, Vertreibung und Versöhnung“. Da einige unserer Kolpingmitglieder ihre Wurzeln im ehemaligen Sudetenland haben, war es für uns damals mit ein Grund, die Partnerschaft mit einer tschechischen Kolpingfamilie anzustreben.
Als Treffpunkt wählten unsere tschechischen Freunde das Gebiet rund um den Lipno-Stausee im Böhmerwald. Unser gemeinsamer Aufenthalt begann am Freitagnachmittag im ruhiggelegenen Olšina Resort, das am Ufer des gleichnamigen Sees liegt. Rund um den See führt ein etwa 8 km langer Naturlehrpfad, der unsere erste gemeinsame Aktivität darstellte. Alte Freunde wiedersehen, neue Freunde kennenlernen - es gab viel zu besprechen. Den Abend verbrachten wir dann mit eindrucksvollen Vorträgen von Dominik Lajkep und Christian Reiter. In Wort und Bild erzählten sie die Geschichte von Verwandten, die die Zwangsdeportation aus dem Sudetenland am eigenen Leib erleben mussten. Wenn dieser Teil der Geschichte, den viele nur noch aus TV-Dokumentationen kennen, an persönlichen Schicksalen von Familienmitgliedern sichtbar gemacht wird, werden so manche Reaktionen aus der Großelterngeneration verständlicher. Zu den Vorträgen gab es viel Gesprächs- und Diskussionsstoff unter den Teilnehmern. Alle waren sich einig, dass sich diese Zeit nie mehr wiederholen darf, auch wenn die aktuelle gesellschaftliche Situation einen anderen Schluss erahnen lässt. Umso wichtiger war für alle, dass diese deutsch-tschechische Partnerschaft zur Versöhnung zwischen beiden Staaten beitragen kann und beitragen wird. Darum wurde diese Veranstaltung vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds im Rahmen des Projekts „Deutsch-Tschechische Kolpingfamilientreffen“ gefördert.
Am Samstag widmeten wir uns der Erkundung der Naturschönheit des Böhmerwalds. Am Vormittag stand eine Führung durch das Zisterzienserkloster in Vyšší Brod (Hohenfurth) auf dem Programm. Die beeindruckende Klosteranlage beherbergt mit mehr als 70.000 Büchern die drittgrößte Klosterbibliothek der Tschechischen Republik, deren Altbestand bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1950 von den Kommunisten aufgelöst, kehrten 1989 die ersten Mönchen wieder zurück in das Kloster und bemühen sich seither um die Erneuerung des klösterlichen Lebens. In Hohenfurth selbst konnte so mancher Teilnehmer auf den Spuren der eigenen Familiengeschichte wandeln.
Nach dem Mittagessen am Lipno-Stausee machten wir uns auf den Weg zum Baumwipfelweg Lipno. Dieser 2012 eröffnete Pfad ist der erste seiner Art in der Tschechischen Republik und mündet in einen 40m hohen Panoramaturm. Nach dem Abendessen ging es in den gemütlichen Teil über, in dessen Verlauf bei dem ein oder anderen landestypischen Getränk die letzten Kommunikationsbarrieren beseitigt und manch neue Freundschaften besiegelt wurden.
Der Sonntag führte uns nach Böhmisch Krumau, wo wir in der St.-Veits-Kirche die Sonntagsmesse mitfeierten. An diesem Tag spendete der Ortsbischof die Firmung. Das war einerseits ein außergewöhnliches Erlebnis, andererseits bedeutete es eine zeitliche Verzögerung und etwas Nervosität, da nach der Messe bereits eine Führung durch die historische Innenstadt gebucht war. Glücklicherweise warteten die Führer auf uns und tauchten mit uns ein in die wechselhafte Geschichte der Stadt. Letzte Station unserer Reise war dann Budweis, wo wir erst zu Mittag aßen und zum Abschluss des Wochenendes einen kurzen Spaziergang durch die Budweiser Innenstadt mit einem Aufstieg zum Schwarzen Turm machten. In dem Glockenturm ist die drittgrößte Glocke Tschechiens beheimatet.
Zum Abschied sprachen unsere tschechischen Freunde noch die Einladung für 2026 aus. Dann feiert die Kolpingfamilie Velká Bíteš sein 30jähriges Gründungjubiläum; ein Wiedersehen ist also garantiert!
(Stefan Mayer)
Willkommen Präses Florian Stadlmayr
Es war ein denkwürdiger Samstagvormittag im November 2024, als Präses Georg Leonhard Bühler die Vorstandschaft per WhatsApp zu einer dringenden Online-Vorstandsitzung einlud. Das entsprach so gar nicht seiner Art, also musste etwas passiert sein. In der Sitzung teilte er uns seinen Entschluss mit, sein Amt als Stadtpfarrer der PG Schrobenhausen und somit auch sein Amt als unser Präses aufzugeben und die PG Schrobenhausen nach sieben Jahren zu verlassen. Er spüre, dass der Herrgott es so wolle und bat um unser Verständnis und unser Gebet.
Ende November nahm Bischof Dr. Bertram Meier Bühlers Resignation zum 31. August 2025 an und in den darauffolgenden Sonntagsmessen der Pfarreiengemeinschaft wurde der Rücktritt offiziell verkündet.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung im Mai 2025 wurde Präses Bühler dann schweren Herzens, aber mit langanhaltendem Applaus der Dankbarkeit offiziell verabschiedet. Gleichzeitig fand sich Bühlers Nachfolger in der PG, Pfarrer Florian Stadlmayr, ein würdiger Nachfolger als Präses. Pfarrer Stadlmayr kommt aus Sandizell, war lange Jahre Jugendpfarrer und seit 2022 als BDKJ-Diözesanpräses tätig und ist auch seit Jahren schon Kolpingmitglied, allerdings noch in Bobingen.
Georg Leonhard Bühler kam im September 2018 aus Nersingen als Stadtpfarrer nach Schrobenhausen und erklärte sich sofort bereits, in der Kolpingfamilie als Präses zu wirken. Mit seiner offenen und herzlichen Art gewann er schnell die Kolpinger für sich. Ob er damals doch schon mehr von Adolph Kolping wußte? „Wer Menschen gewinnen will, muss das Herz zum Pfand einsetzen!“
Zur offiziellen Verabschiedung zum Patrozinium in St. Jakob überreichten Angelika Hartwig und Anna Mayer als Leitungsteam der Kolpingfamilie unserem scheidenden Präses die Patenschaft einer Bronzetafel der Kolpingstele als Geschenk. Passend zu Bühlers Entschluss weiterzuziehen wählten wir die Tafel, auf der Adolph Kolping zwischen Schusterlehre und Studium als Wandergeselle unterwegs ist.
Wir wünschen unserem scheidenden Präses zum Abschied von Herzen alles erdenklich Gute an seiner neuen Wirkungsstätte, Gottes Segen und den Beistand des seligen Adolph Kolping bei all seinem zukünftigen Wirken.
Ebenso herzlich begrüßen wir Pfarrer Florian Stadlmayr als unseren neuen Präses und wünschen ihm in gleichem Maße den Segen Gottes und den Beistand unseres Gründervaters.
Vorstandschaft gut aufgestellt für die Zukunft
Mit einer Mischung aus neuen und alten Gesichtern startet die Kolpingfamilie in die kommende dreijährige Amtsperiode, gleichsam der Beginn einer Zeitenwende, wie sie auch im Kolpingmusical „Kolpings Traum“ Erwähnung findet. „Ohne Mühe und Opfer nicht Tüchtiges und Großes auf der Welt“. Dieses Zitat ihres Gründers Adolph Kolping spiegelt am besten das Leben und die Aktivitäten der Kolpingfamilie im abgelaufenen Jahr wieder. Entsprechend fiel der Rechenschaftsbericht aus, den die Vorstandschaft bei der diesjährigen Mitgliederversammlung ablegte.
Angelika Hartwig, Mitglied des Leitungsteam, gab einen kurzen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2024, dessen Höhepunkt das 75jährige Jubiläum des Kolpinghauses an der Gerolsbacher Straße war. Zu dem Festgottesdienst Ende September konnten die Kolpinger neben Diozesänpräses Wolfgang Kretschmer und Bannerabordnungen aus dem ganzen Bezirk Altbayern/Paargau auch Pater Norbert M. Becker aus Steinerskirchen begrüßen, der seine Kolpingmesse „für Menschen wie Dich“ mit einem Projektchor selbst leitete. Daneben gab es auch einen Moment der Trauer, denn mit Hubert Haberer verlor die Kolpingfamilie ein Ehrenmitglied, einen Bruder und Freund und auch ein Stück Kolpinggeschichte.
Der Kassenbericht von Jonas Behrendt zeigte, dass die Kolpingfamilie zwar auf ein relativ gesundes finanzielles Polster blicken kann, die regelmäßigen Altmaterialsammlungen und der monatliche Altpapiercontainerservice weiterhin die wichtigste Einnahmequelle des Vereins bleibt.
Die Mitgliedsbeiträge werden dagegen in vollem Umfang an das Kolpingwerk nach Köln weitergeleitet. Nachdem die von den Kassenprüfern Anton Stichlmair und Regina Reiter beantragte Entlastung des Vorstands einstimmig angenommen wurde, übernahm Franz Mayer als Wahlleiter die Neuwahl der Vorstandschaft.
Ohne Gegenstimme wurde der Wahlvorschlag der scheidenden Vorstandschaft angenommen. Neu im Leitungsteam ist nun Anna Mayer, sie rückt an die Stelle von Daniela Dörfler. Neu im Amt sind auch Herbert Werner, der den Posten des Schriftführers von Stefan Mayer übernimmt, und Pius Hellmich als Beisitzer. Daniela Dörfler und Stefan Mayer bleiben der Vorstandschaft aber als Beisitzer mit Rat und Tat erhalten. Jonas Behrendt ist neuer und alter Kassier, Anton Stichlmaier und Regina Reiter weiterhin Kassenprüfer. Eine zusätzliche Änderung gab es dann bei der geistlichen Leitung. Mit dem Abschied von Stadtpfarrer Georg Leonhard Bühler endet auch dessen Amt als Präses der Kolpingfamilie. Als sein Nachfolger konnte der zukünftige Stadtpfarrer Florian Stadlmayr gewonnen werden, der, wie sich herausstellte, bereits Kolpingmitglied ist, allerdings noch in der KF Bobingen.
Anschließend wurde Sigi Natzer aus der Vorstandschaft offiziell mit einem Präsentkorb verabschiedet. Im Namen der ganzen Kolpingfamilie dankte ihm Angelika Hartwig für 42 Jahre Vorstandsarbeit, mit-Verantwortung übernehmen, aktives Mitanpacken, wann immer und wo immer es nötig war. Die Anwesenden dankten ihm mit langanhaltendem stehenden Applaus.
Abschließend gab Franz Mayer, Vorsitzender von Kolpinghaus e. V., einen Ausblick auf die noch bevorstehenden Aktionen und Gewerke rund um das Kolpinghaus in diesem Jahr.
Neue und alte Gesichter in der Vorstandschaft der Kolpingfamilie
