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Kripo im Kolpinghaus „Senioren als Opfer“

Die Plätze im Kolpinghaus füllten sich innerhalb kurzer Zeit für den vom Pflegetreff organisierten Vortrag der Kriminalpolizei Ingolstadt zum Thema Sicherheit für Senioren. Kriminalhauptkommissar Oexler, unterstützt von seinem Kollegen, Kriminalhauptkommissar Planck, zeigten Gründe auf, warum gerade Senioren Opfer von Straftaten werden. Zum einen haben sie in der Regel mehr Geld und gewisse besonderes Alterserscheinungen wie körperliche Einschränkungen, weniger Wehrhaftigkeit und auch schlechteres Hören und Sehen spielen eine Rolle. Dazu kommt, dass sie oft weniger mobil sind, zunehmende Demenz vorliegen kann und oft auch die sozialen Kontakte weniger sind aufgrund des Alters und auch aufgrund weniger Mobilität.

Oexler beschrieb die verschiedenen Formen von Diebstahl und Raub wie Taschendiebstahl, Drängeltricks, Betteltricks, wofür oft Kinder eingesetzt werden und der sogenannte Supermarkt-Trick, bei dem nach Sachen gefragt wird und damit die Ablenkung für den Diebstahl genutzt wird. Dem vorzubeugen helfe schon, Taschen festzuhalten bzw. anzubinden an Einkaufswagen oder Rollator, Reißverschlüsse geschlossen zu halten, Geldbeutel in der Vordertasche zu tragen und ein gesundes Mißtrauen an den Tag zu legen, um eine gewisse Aufmerksamkeit zu bewahren. Bei Raub sei es ratsam, nichts zu tun, sondern laut um Hilfe zu rufen und Leute direkt anzusprechen, dass sie helfen, Täterbeschreibung merken und z. B. Kennzeichen notieren. Zuhause sei Prävention gefragt für solche Fälle. Türspione, Sperrriegel, Sprechanlage, Überwachungskamera bieten eine gewisse Sicherheit, am besten nie die Türe öffnen bevor man weiss, wer draußen steht.

Zum Enkeltrickbetrug konnten die Teilnehmer einen Life-Mitschnitt eines solchen Vorgangs hören, der die Masche und Raffinesse der Vorgehensweise erkennen ließ. Hier warnten die Kommissare dringend vor Mitmachen und Zusagen. Besser sei es, immer die angebliche bekannte Person direkt anzufragen, ob das richtig sei oder aber unmittelbar die Polizei von einem solchen Anruf zu unterrichten.

Haustürgeschäfte waren ein weiteres Thema, wobei es immer das Ziel sei, dass ein Vertrag unterschreiben werde, worauf man sich nicht einlassen solle. Auch hier seien sowohl Sprechanlage oder Türspaltsperre gute Unterstützer. Oft tappen Leute auch in die Falle der falschen Handwerker, die von Einbrüchen in der Nachbarschaft erzählen und Sicherheit schaffen wollen oder aber die von einer Baustelle in der Nähe berichten, für die sie am Haus etwas machen müssten. Hier sei es ratsam, sich immer den Dienstausweis zeigen zu lassen bzw. niemanden mit einem solchen Anliegen einlassen, wenn die Wirklichkeit nicht überprüft ist.  Außerdem verlangen Handwerker nie Bargeld an der Haustür, also dürfe keinesfalls bezahlt werden.

Auch die Einbruchvarianten waren noch Thema, nachdem die Teilnehmer nicht genug bekommen konnten. Oexler wies jedoch darauf hin, dass Einbrüche eindeutig weniger geworden seien, es inzwischen mehr Betrügereien gebe. So waren es 2018 in Bayern 5000 Einbrüche. Das schwierigste daran seien die psychischen Schäden wie Schock, Schlaflosigkeit und verlorengehendes Sicherheitsgefühl. Fast 10 % der Betroffenen hätten damit zu kämpfen. Um hier vorzubeugen sei es besonders wichtig, vor allem Fenstertüren und Fenster zu sichern durch Mehrfachverriegelungen sowie die Haustüre und die Kellerfenster. Die meisten Einbrüche passierten vormittags oder in der Dämmerung. Hilfreich ist bewusstes Türe schließen beim Verlassen des Raums oder des Hauses, und auch als Nachbarn gut aufeinander zu achten ist eine große Hilfe. In diesem Zusammenhang verwies Oexler ausdrücklich auf die Möglichkeit, sich von der Polizei im eigenen Wohnbereich individuell beraten zu lassen, welche Maßnahmen für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden sinnvoll seien.

 

Diese Beratung ist kostenlos und kann jederzeit angefordert werden direkt, telefonisch oder über www.polizei-beratung.de.


Kolpingmesse mit „Jubilate Deo“

„Leben in Fülle, leben mit Gott!“ - Aufforderung und Motto der Vorabendmesse, die die Kolpingfamilie am kommenden Samstag, den 26. Oktober um 18:30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob gestaltet. Musikalisch umrahmt wird die Messe dabei von „Jubilate Deo“, einer neunköpfigen Band aus Hohenpeißenberg, die sich voll und ganz der modernen geistlichen Musik verschrieben hat. Fetzig und besinnlich, meditativ und rockig, so wird das Ensemble oft beschrieben. 1990 aus einer Firmgruppe heraus entstanden, tritt „Jubilate Deo“ mittlerweile im gesamten Pfaffenwinkel um Hohenpeißenberg und Weilheim-Schongau auf. Einen Namen hat die Band aber inzwischen weit darüber hinaus, ihr Repertoire umfasst neben religiösem „Neuem geistlichem Liedgut“ auch weltliche Lieder wie „Knocking on heaven´s door“, „Stand by me“ oder „Hymn“ sowie mittlerweile auch Eigenkompositionen. 2014 trat „Jubilate Deo“ im Rahmen der Internationalen Ministratenwallfahrt in Rom auf und auch in Schrobenhausen waren sie bereits zu hören, nämlich beim Jugendgottesdienst der Kolpingjugend 2018, ebenfalls in St. Jakob.

Die Vorabendmesse ist gleichzeitig Gedenkgottesdienst an die Selig-sprechung Adolph Kolpings, dem Gründer des katholischen Gesellen-vereins und der Kolpingfamilie, im Jahr 1991 durch Papst Johannes Paul II. in Rom. Alle Gläubigen, Kolpingmitglieder und Freunde, Jugendliche und Junggebliebene sind herzlich eingeladen, diesen Gottesdienst mitzufeiern.


Traditionelle Fußwallfahrt nach Maria Beinberg

Petrus meinte es gut mit uns, war doch das Wetter für den Gang nach Maria Beinberg optimal: Trocken, ein wenig windig, aber immer von etwas Sonne begleitet. Und so machten sich die Kolpinger (etwas mehr Beteiligung wäre schön gewesen)  mit einigen Gästen und Kaplan Isaac Shityo am 3. Oktober vom Treffpunkt aus auf den ca. 6,5 km langen Weg. Mit guten Gesprächen ging es zum Waldrand nach Rettenbach. Von dort aus wurde an drei Stationen Halt gemacht, um in geistlichen Impulsen über unsere Sinne nachzudenken. Nach einer Stunde kam die Gruppe an der Wallfahrtskirche an, dort wartete schon eine Anzahl von Gläubigen auf die Wanderer, um gemeinsam der Andacht beizuwohnen.                                                                                                                     

Nachdem das Wallfahrtsstüberl geschlossen ist, lud die Kolpingfamilie im Anschluss ins Kolpinghaus nach Schrobenhausen zu Kaffee und Kuchen ein. Hier wurde in guter Atmosphäre und in lebhaften Gesprächen der gemeinsame Tag beschlossen. Danke an Kaplan Isaac Shityo für die gute Begleitung.

 

Nächstes Jahr wird dieser Termin ausfallen, da das Kolpingwerk Bayern und die sieben bayerischen Diözesanverbände zur großen Wallfahrt 2020 nach Bamberg einladen! Jetzt schon den Termin am 3. Oktober 2020 vormerken!


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