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Bezirksmaiandacht 2019

Heute waren wir Gastgeber für die Bezirksmaiandacht des Bezirks Altbayern/Paargau. Sechs Bannerabordnungen, rund 80 Kolpingbrüder- und schwestern aus dem ganzen Bezirk sowie viele weitere Gläubige feierten mit Präses Georg Leonhard Bühler und Bezirkspräses Michael Popfinger zu Ehren der Mutter Maria. In einer mitreißenden Predigt spann Popfinger den Bogen vom "Maria wird´s scho richten" zum aktuellen Geschehen in Europa samt der bevorstehenden Europawahl, den Veränderungen in Kirche, Staat und den eigenen Kolpingfamilien hin zu jedem Einzelnen, der selber in seinem Umfeld für ein friedliches und nachhaltiges Zusammenleben Verantwortung trägt. Die Gottesmutter unterstützt uns in unserem Einsatz.

Franz Mayer jun. erklärte anschließend den Anwesenden das Kolpingdenkmal im Schatten von St. Salvator, ehe es zum Kolpinghaus zu Kaffee und Kuchen ging.


„Europa, wo ist Deine Kraft?“

Diese Frage richtet Papst Franziskus an uns. Können wir sie beantworten?

 

Nach dem Gesprächsabend am 17. Mai in Schrobenhausen sicherlich leichter als vorher. Denn grundsätzlich ist uns gar nicht mehr bewusst, wie sehr wir Europa bereits in unser Leben integriert haben. Nur allzu selbstverständlich nehmen wir die Annehmlichkeiten an: grenzenlos reisen, kein Wechselkurs, Auslandssemester und dergleichen mehr. Allen voran steht aber, dass wir seit über 70 Jahren in Frieden leben können. Insofern ist Europa das größte Friedensprojekt der jüngeren Geschichte. Und diesen gilt es zu bewahren. Und dazu muß sich jede/r Einzelne selbst hinterfragen „Was tun wir, um diesen Frieden zu bewahren?“

 

Wie ist die EU aufgebaut? Welche Institutionen arbeiten für Europa? Nach grundlegenden Informationen durch die Referenten Johanna Pongratz und Karl Schneider vom Diözesanverband durften die 12 Teilnehmer aktiv werden. Es galt Schätzungen abzugeben (z. B. die Anzahl der EU-Parlamentarier aufgeteilt auf wie viele Fraktionen), Fragen zu beantworten und Diskussionen zu führen. Besonders lebhaft wurde über die Offenheit Europas diskutiert. Aktuell wird ständig von Krise gesprochen. Dabei bedeutet Krise ursprünglich „Meinung, Beurteilung, Entscheidung“, also nichts Negatives. In diesem Zusammenhang werden die positiven Auswirkungen, die ein vereintes Europa mit sich gebracht bzw. immer noch mit sich bringt, vergessen. Denn genau darin liegt die Kraft Europas, von der Papst Franziskus spricht – in der Gemeinschaft.

  

Die an diesem Abend neu gewonnen Informationen und Einblicke über die Europäischen Institutionen sowie der Blick auf den Wahlzettel veranlassen uns noch mehr, die Wichtigkeit und Bedeutung der Europawahl nach außen zu tragen und durch unsere Stimme Europa zu (neuer) Kraft zu verhelfen.


Wer versteckt eigentlich die Ostereier? Natürlich der Osterhase! Und wir!

600 bunte Eier haben die „Osterhas*innen“ der Kolpingjugend auch heuer wieder versteckt. Mal einfach nur am Boden, mal etwas kreativer unter Baumstümpfen oder auf Astgabeln. Das Lösungswort verrät das Schild am Eingang des Naturlehrpfades. Diesmal heißt es einfach „Suchen“.

Bei Traumwetter stürmen die zahlreichen Kinder Punkt 14 Uhr am Startpunkt los, schnell werden die ersten Eier gefunden. Dann geht´s schon langsamer weiter, schließlich geht´s jetzt darum, die fehlenden Buchstaben zu finden. Manches Ei wird freudig hochgehoben, aber dann wieder zurückgelegt, weil der Buchstabe schon im Korb liegt. Oder aber es wird getauscht. Das ist auch das Anliegen der Kolpingjugend: Die Eier mit den Buchstaben, die bereits gefunden wurden, für die nachfolgenden Kinder liegenzulassen, damit auch diese den Erfolg beim Suchen nach dem Lösungswort haben und sich am Ende einen Schokohasen abholen  können.  Das funktioniert meistens, leider nicht immer.

Im Zentrum des Parcours, dem Waldcafé, stehen Tische und Bänke unter Pavillons bereit, selbstgebackene Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke finden hier reißenden Absatz. Ein buntes Stimmengewirr zeugt von guter Laune bei allen Beteiligten. „Es ist so schön, dass ich hier mit meiner Enkelin zusammen den Nachmittag verbringen kann. Und bei der Gelegenheit habe ich jetzt auch ihre beste Freundin kennengelernt“, erzählt eine Schrobenhausener Oma. „Und Kuchen backen könnt Ihr auch“, schmunzelt sie.

Die Ehrenamtlichen der Kolpingfamilie Schrobenhausen sind ebenso glücklich wie die Kolpingjugend, dass das Ostereiersuchen am Naturlehrpfad jedes Jahr aufs Neue so gut angenommen wird. „Es macht immer wieder Spaß, zu sehen, wie sich die Kinder und auch deren Eltern und Großeltern freuen. Deswegen machen wir das Ganze. Es ist ja ein nicht unerheblicher Aufwand, das Waldcafé einzurichten, hier im Wald Kaffee zu kochen, alles mit Getränken, Geschirr etc. zu bestücken.  Aber wer dabei ist, möchte auch jedes Jahr wieder kommen, um das alles hautnah mitzuerleben.“

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die dazu beigetragen haben, das Osterfest mit einer schönen Familienveranstaltung ausklingen zu lassen.

 

Angelika Hartwig


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