Kolping - eine Weltfamilie, lebendig und stark



Kolping Rundschreiben 2018

Das erste Rundschreiben im Jahr 2018 finden Sie hier...


Kolpinggedenktag mehr als nur Jahresabschluss

Diözesanpräses Zeller ehrt Präses Beyrer

 

Dass ein Diözesanpräses den Kolpinggedenktag einer Kolpingfamilie besucht, kommt nicht alle Tage vor. Es gab jedoch gleich zwei gute Gründe für Diözesanpräses Alois Zeller, dieses Mal nach Schrobenhausen zu kommen. Zum einen übernahm er die Ehrung von Präses Josef Beyrer zu seinem 25jährigen Mitgliedsjubiläum, zum anderen nahm er einen Spendenscheck über 750,-- EUR für das Projekt „Jugendwohnen im Kolpinghaus Augsburg“ entgegen. Die mitangedachte Konzelebration des Familiengottesdiensts entfiel allerdings aufgrund einer Vollsperrung auf der Autobahn. Auf ihn und die rund 110 Anwesenden wartete ein kurzweiliger und unterhaltsamer Familiennachmittag. Zu Beginn stellten Daniela Dörfler und Thomas Fieger die ersten Ergebnisse des BuB-Prozesses vor, die die Vorstandschaft im letzten Jahr erarbeitet hat, und mit dem wir unsere Kolpingfamilie zukunftssicher aufstellen wollen. Dieser BuB-Prozess, in den alle Mitglieder eingebunden werden, soll ab 2018 schrittweise umgesetzt werden. Da paßte es gut ins Bild, dass mit Lena Hartwig gleich ein neues Mitglied begrüßt werden konnte. Anschließend übernahm Präses Beyrer die Ehrung langjähriger Mitglieder. Er dankte allen für ihren Einsatz das ganze Jahr hindurch in einer Zeit, in der langfristiges Engagement nicht mehr selbstverständlich ist.

Diözesanpräses Zeller stellte in seiner kleinen Laudatio für Präses Beyrer heraus, dass es im gesamten Kolpingverband nicht mehr selbstverständlich sei, dass jede Kolpingfamilie ihren Präses habe. Dort, wo sich kein Geistlicher für dieses Amt findet, übernähmen stattdessen Laien die geistliche Begleitung.

Danach gehörte die Bühne den Jugendlichen. Unter der Leitung von Anna Mayer und Tobias Behrendt brachten sie mit „Wir tricksen euch aus“ dieses Jahr keine klassisch-moderne Weihnachtsgeschichte auf die Bühne, sondern ein Spiel mit wechselnden Sprechchören, in dem sie ein buntes und teilweise widersprüchliches Bild zeichnen, was Kinder so denken, fühlen, wollen und tun. Nicht selten ertappten sich dabei Eltern und Geschwister im Publikum beim zustimmenden Kopfnicken. Mit ihrer Spielfreude sorgten die Jugendlichen trotz des kritischen Untertons des Stücks für viele Lacher und ernteten verdient lang anhaltenden Applaus.

 



"Nur ned hudeln" im Kolpinghaus


Neue Hausmeister- und Hauswirtschaftsfamilie im kolpinghaus

Die Vorstandschaft von Kolpinghaus Schrobenhausen e.V. freut sich, eine neue Hausmeister- und Hauswirtschaftsfamilie im Kolpinghaus willkommen zu heißen: Mit Laura Hali (41), ihrem Ehemann Cornel Tichindelean (43) und ihren Kindern Lorenzo (13) und Federico (10) zog eine rumänische Familie in die Hausmeister-wohnung im 2. Stock. Da Familie Gaska in ein Haus nach Steingriff gezogen war, musste die Wohnung neu belegt werden. Dies war die Chance, nach Mietern zu suchen, die sowohl die hauswirtschaftliche Betreuung der Veranstaltungen in unserem Kolpinghaus als auch die notwendigen Hausmeisterdienste übernehmen wollen und können. Nicht, dass wir mit der Arbeit des Hausmeisterservice Riesch nicht zufrieden gewesen wären - eine Familie, die vor Ort wohnt, kann aber wesentlich flexibler und angemessener reagieren. Viele Umwege über Vorstandsmitglieder, Anrufbeantworter, Fremdfirmen, ... können entfallen. Mit Cornel Tichindelean haben wir einen erfahrenen Handwerker, der in Italien und Rumänien 14 Jahre lang als Maurer, Fliesenleger und Installateur gearbeitet hat, davon 9 Jahre mit eigener Firma. Leider liefen die Geschäfte nach der europäischen Finanzkrise so schlecht, dass er sich vor knapp vier Jahren entschied, nach Deutschland zu gehen. Seit 2014 arbeitet er in der Backstube der Bäckerei/Konditorei Seitz. Laura Hali, ausgebildete Grundschullehrerin, kam ein Jahr später mit den Kindern nach und arbeitet in Küche und Service der Seitz-Filiale "Zum Neugschwendner". Federico geht noch in die 4. Ganztagsklasse der Franziska-Umfahrer-Grundschule, Lorenzo besucht die 7. Klasse der Franz-von-Lenbach-Realschule. Beide sind in der Freizeit Vereinsfußballer (noch in Langenmosen und Sandizell) und froh, vom Kolpinghaus aus jetzt alles schnell zu Fuß oder mit dem Rad erreichen zu können. Bisher hat die Familie in Halsbach gewohnt. 

Wie wir, so wünscht sich auch Familie Hali/Tichindelean eine vertrauensvolle, gute und langjährige Zusammenarbeit - ich bin guter Dinge, dass wir als Kolpingfamilie hierzu unseren Teil beitragen!

(Michael Stichlmair)