Kolping - eine Weltfamilie, lebendig und stark



Kolpingfrauen spenden für Südafrika

Mitunter dauert es etwas länger, bis eine wohlgemeinte Spende ihren Empfänger erreicht. Diese Erfahrung machten die Frauen der Kolpingsfamilie Schrobenhausen, die ihren Erlös über 550 Euro aus der diesjährigen Osterkerzenaktion an die südafrikanische Kolpingsfamilie Kleinvlei spendeten.

Daniela Dörfler, Mitglied der Schrobenhausener Kolpingjugend, besuchte im letzten Jahr im Rahmen der Partnerschaft des Kolping-Diözesanverbands Augsburg mit Südafrika zusammen mit anderen Jugendlichen das Land am Kap der guten Hoffnung und mehrere Kolpingsfamilien vor Ort. Hier beeindruckte sie besonders die Suppenküche der Kolpingsfamilie Kleinvlei, ein Projekt, bei dem Kinder und ältere Menschen einmal wöchentlich ihre mitgebrachten Schüsseln mit Suppe befüllen lassen können und etwas Brot dazu erhalten. Oftmals ist dies die einzige warme Mahlzeit für sie in der Woche. Wieder zuhause, stellte Daniela dieses Projekt vor und bat um Unterstützung.

Durch den direkten Kontakt sollte es in der heutigen globalisierten Welt möglich sein, eine Spende direkt an die dortige Kolpingfamilie zu überweisen. Dass dem nicht ganz so ist, stellte man bald fest.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen nahmen die Kolpingdamen Kontakt zur Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger auf, die seit 30 Jahren im Namen Adolph Kolpings weltweit u. a. in Sachen Entwicklungshilfe („Hilfe zur Selbsthilfe“) tätig ist. Diese wiederum setzte ihre Kontakte zum Nationalverband Südafrika ein und ermöglichte den Transfer von Schrobenhausen nach Kleinvlei. So dauerte die Spendenübergabe zwar länger als gedacht, aber die Kolpingmitglieder konnten sicher sein, dass ihre Spende auch dort ankam, wo sie gebraucht wird.


Generalversammlung des Internationalen Kolpingwerkes

Franz Mayer jun. als Repräsentant des Diözesanverbandes Augsburg bei der Generalversammlung des Internationalen Kolpingwerkes in Peru. Näheres hier... Weitere Infos finden Sie hier...

Fußwallfahrt nach Maria Beinberg

Traditionell veranstaltet die Kolpingfamilie Schrobenhausen am 3. Oktober ihre Fußwallfahrt nach Maria Beinberg. Auch wenn der Fußmarsch „…bei jedem Wetter“ stattfindet, blieb es heuer bis zum Schluss spannend, ob angesichts des regnerischen Wetters (der Wetterbericht sprach von Ausläufern des Hurrikans „Marie“)  überhaupt gegangen werden konnte. Doch kurz vor Mittag hörte der Regen auf und die Sonne kam zum Vorschein. 10 unerschrockene Wallfahrer, begleitet von unserem neuen Kaplan Isaac Shityo, machten sich dann auch auf den rund 6.5 km langen Weg, um nach 1,5 Std. an der Wallfahrtskirche auf die restlichen 20 Teilnehmer zu treffen. Für die geistlichen Impulse an den drei Stationen unterwegs zeichnete sich auch in diesem Jahr unser Pastoralteam verantwortlich.

Nach einer kleinen Andacht saßen wir noch gemütlich im Wallfahrtsstüberl bei Kaffee, Kuchen und/oder Brotzeit zusammen.


Neues rundschreiben

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