Kolping - eine Weltfamilie, lebendig und stark



Frauenwochenende 2017

Mitten ins Herz

 

31. März - 02. April 2017 im Allgäuhaus Wertach

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aufg'spuit - nachg'spuit

„An am Abend, so wia heut´, lad´ i ma Freind ei´, und dann mach ma Musik.

An am Abend, so wia heut, lad i ma Freind ei´, weil´s überhaupt nix scheeners gibt!“

 

Mit diesen musikalischen Zeilen laden Werner Schmidbauer und Martin Kälberer zu jeder ihrer „aufg´spuit“-Sendungen im Münchner Lustspielhaus. Und auch Andy Häusler und Flo Schreiner, zwei Vollblutmusiker, die ihren Idolen musikalisch nacheifern, luden so zu ihrem „aufg´spuit - nachg´spuit“ ins Kolpinghaus ein.

Knapp 70 Gäste folgten der Einladung und wurden bis zum letzten Akkord nicht enttäuscht. „Wir spielen ned alles, aber von allem a bisserl was“, so leitete Andy den Abend ein, und es wurde v. a. ein Reise durch alle bisher veröffentlichten Alben des Liedermacher-Duos; von der ersten LP mit Ecco Meinecke bis zur aktuellen CD „Ois is guat“.

Mit Charme und kleinen persönlichen Geschichten führte Andy die Zuhörer von Lied zu Lied, während sich Flo, wie sein Vorbild Martin Kälberer, mit Worten eher zurückhielt (Zitat Andy: „Er kann aber auch sprechen!“) und vielmehr seine Instrumente sprechen ließ.

Mit Songs wie „Pfeilgradaus“, „Daugn“ (mit Flos glänzender Mundakrobatik), „Momentensammler“, „Wo bleibt die Musik?“, „Aufgebn wird am Schluss“, „Im Süden von meim Herzn“ oder dem Sting-Cover „Felder voller Gold“ tauchten die Zuhörer in die ruhige und melancholische, nachdenkliche aber auch heitere Welt der bayerischen Songpoeten ein, und sie verlebten einen unvergesslichen Abend in kleiner Runde mit alten -und neuen- Fans!


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Kolpinggedenktag ein Fest der Generationen

Horst Knopf neues Ehrenmitglied

 

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die rund 120 Mitglieder der Kolpingfamilie Schrobenhausen beim Kolpinggedenktag. So hatten die Kolpinger im Vorfeld um eine Schuhspende gebeten, am Ende des Tages zählte man 193 Paar Schuhe. Der Erlös aus dieser Spendenaktion „Mein Schuh tut gut“ fließt in den Aufbau der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung. Warum ausgerechnet Schuhe? „Ganz einfach: Weil Kolping gelernter Schuster war, bevor er zum Priester geweiht wurde“, so die Kolpinger unisono.

 

Der erste Teil des Familiennachmittags stand im Zeichen der Ehrung langjähriger Mitglieder. Barbara Fieger und Angelika Hartwig vom Leitungsteam dankten allen für ihren Einsatz das ganze Jahr hindurch. In einer Zeit, in der langfristiges Engagement nicht mehr selbstverständlich ist, sei dies auch für sie immer ein besonderer Moment. So wurden ausgezeichnet für 40 Jahre Mitgliedschaft Birgit Daniel, Pfr. Anton Brandstetter jun., der eigens aus seiner Heimatgemeinde Weßling angereist war, Johannes Haberer, Anton Stichlmair jun. sowie Michael Stichlmair. Josef Wäckerle wurde für 60 Jahre und Karl Baum für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Zu einem besonderen Moment wurde die Ernennung von Horst Knopf zum Ehrenmitglied der Kolpingfamilie. „Anfangen ist oft das Schwerste, treu bleiben aber das Beste: Besser kann ein Zitat Adolph Kolpings auf dich nicht zutreffen“, begann Franz Mayer jun. seine Laudatio und ließ in sehr persönlichen Worten die letzten 34 Jahre Revue passieren. Jahre, die ausgefüllt waren mit 30 Jahren ununterbrochener Vorstandsarbeit in der Kolpingfamilie und parallel 28 Jahren Schatzmeistertätigkeit bei Kolpinghaus e. V. In diese Zeit fielen Ereignisse wie der Umbau des Kolpinghauses bzw. dessen energetische Sanierung, das 150jährige Jubiläum der Kolpingfamilie oder die Seligsprechung Adolph Kolpings. Er war Wegbereiter der Partnerschaft mit der tschechischen Kolpingfamilie aus Velka Bites, doch seine größte Herausforderung waren die Verhandlungen mit dem Bayerischen Staatsministerium, bei denen nicht weniger als die Zukunft des Kolpinghauses auf dem Spiel stand. Im Anschluss daran gehörte die Bühne der Kolpingjugend.

 

Unter der Leitung von Anna Mayer und Tobias Behrendt führte sie das Stück „Die himmlische Chorprobe“ auf und zeigte, was passieren kann, wenn der Hl. Nikolaus in der Weihnachtszeit nicht mehr auf die Erde darf, sondern quasi in den himmlischen Innendienst versetzt wird. Mit ihrer Spielfreude sorgten die Jugendlichen für viele Lacher und ernteten verdient lang anhaltenden Applaus.