Rückblick 2018


Ostereiersuchen mit der kolpingjugend

Auch dieses Jahr war das von der Kolpingjugend organisierte Ostereiersuche ein voller Erfolg.

An die 400 Kinder, Eltern und Großeltern waren am Ostermontag im Naturlehrpfad im Hagenauer Forst am Start.

Der Kleinkinderbereich hat sich wieder bewährt und am Waldcafé kehrten bei strahlendem Sonnenschein und wohligen Frühlingstemperaturen auch Radlfahrer und Wanderer ein, die unabhängig vom Ostereiertrubel ihre Runden drehten. Hier ein paar Impressionen:


Altmaterialsammlung, die 108.te

Blauer Himmel und Frühlingstemperaturen um die 15°C – ideale Rahmenbedingungen für die 108. Auflage unserer Altmaterialsammlung. Mit elf Fahrzeuge waren wir im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Parallel dazu war der Papiercontainer am Kolpinghaus ebenfalls gut frequentiert („Da muss ich nichts zusammenbinden und bündeln“ (Zitat eines Spenders) ).


Warum haben Bäcker häufiger Arthrose als Metzger

5 Millionen Menschen sind in Deutschland von Arthrose betroffen. Im voll besetzten Kolpinghaus referierte Dr. Max Dienel, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie und Ernährungswissenschaftler zum Thema „Arthrose und Rückenschmerzen lindern durch Umstellung der Ernährung“. Bei Arthrose bilden sich die Knorpel zwischen den Gelenken zurück, bis die Knochen direkt aufeinander reiben, was zu Knochenverformungen und Gelenksentzündungen führen und sehr schmerzhaft sein kann. Die Schulmedizin sieht darin eine normale Altersbelastung und für die Degeneration keine Heilung. Lindern könne man durch Schonung, Schmerzmittel, Wärme oder auch Kälte, Krankengymnastik, Entspannung oder auch durch neue künstliche Gelenke.

Dr. Dienel erklärte die Arthrose, die übrigens zu 99 % auch für Rückenschmerzen verantwortlich ist, als rein ernährungsbedingte Krankheit, die nach 20-30 Jahren Fehlernährung erste Symptome zeigt. Sie ist zudem eine Folge von Übersäuerung im Körper. Er rät dazu, präventiv weitgehend industriell aufbereitete Kost zu vermeiden wie Zucker, Süßwaren und Softdrinks, Produkte aus Auszugsmehlen und alle raffinierten Fette, vor allem Margarine, Fritteuse-Fett und alle nicht kaltgepressten Öle. Vollwerternährung oder auch das Low-Carb-Konzept sei hilfreich, Arthrose-Schmerzen zu lindern oder bei leichter Arthrose gar beschwerdefrei zu werden. Die Prämisse lautet: Nahrung so natürlich wie möglich belassen und essen. 1/3 Frischkost, wozu auch Räucherlachs oder luftgetrockneter Speck gehöre, ist eine gesunde Basis. Empfehlenswert sind also naturbelassene Fette wie Butter, Schmalz, Speck, Nüsse und kalt gepresste Öle, Faserfleisch sowie viel frisches Obst und Gemüse, und ruhig auch mal die Wurzeln, die Blätter und Stängel davon probieren. Des Weiteren rät Dr. Dienel zu wenig Brot (und wenn, dann Vollkorn), Kartoffeln und dergleichen.

Arthrose bedingte Operationen könnten durch konsequente Nahrungsumstellung teilweise hinausgeschoben oder vermieden werden. Nach seinen Erfahrungen zeigten Patienten bereits nach wenigen Tagen gezielter Ernährung eine Besserung des gesundheitlichen Gesundheitszustands. Der Fachmann gibt noch mit auf den Weg, dass zwar Ernährung einen großen Teil ausmache, um Veränderung zu erreichen; regelmäßige, tägliche Bewegung, Sonnenlicht, psychische Gelassenheit und Gottvertrauen seien ebenfalls wichtig, um gesund zu bleiben oder Linderung zu erreichen.

Am Ende der Veranstaltung war der Arzt umringt von interessierten Menschen, denen er noch lange ihre ganz persönlichen Fragen beantwortete. Und warum haben nun Bäcker eher Arthrose als Metzger? Weil Bäcker mehr mit Getreide, Auszugsmehlen sowie Zucker arbeiten, Metzger hauptsächlich mit Fleisch und Fetten.

Brigitte Behrendt


Bezirksoasentag in Schrobenhausen - „Das ist es mir wert“

„Was ist mir etwas wert?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des diesjährigen Oasentags im Bezirk Altbayern/Paargau, der in Schrobenhausen stattfand. Dazu konnten Angelika Hartwig, Bezirksvorsitzende und Leitungsteammitglied der KF Schrobenhausen, sowie Angelika Hollwich und Helene Stegmair der Kommission Oasentage des DV Augsburg 27 Teilnehmer im Kolpinghaus begrüßen.

´Werte´ gibt es laut offizieller Darstellung an die 1.200 Stück, doch welche davon sind mir wichtig, am wichtigsten? Bei einer ersten Gruppenarbeit kamen Begriffe wie Frieden, Gerechtigkeit, Dankbarkeit, Zuneigung, Respekt, Gesundheit, Treue, Nächstenliebe, Verzeihung u.v.m. aufs Tapet. Im Verlauf des Tages war dann jeder Teilnehmer aufgerufen, zwei Werte auszuwählen und für sich zu prüfen, in welchen Lebensbereichen diese Werte für ihn wichtig sind, bei welchen Entscheidungen sie ihn beeinflusst haben bzw. an welchen Werten schon gezweifelt wurde.

Wie sich Werte wandeln können, erfuhr auch Adolph Kolping hautnah. Mit der Industrialisierung in Deutschland verloren traditionelles Handwerk und die Zugehörigkeit zu seiner Zunft an Wert; Wirtschaft, Wachstum, Kapital waren die neuen Werte, die zählten. Anhand eines musikalischen Ausschnitts aus dem Musical „Kolpings Traum“ wurde dies deutlich: „Geld regiert die Welt“. Mit der Digitalisierung geht heute ein ähnlicher Wertewandel einher. Daher ist es wichtig, sich die eigenen Werte bewusst zu machen, sie zu vertreten, aber auch offen in den Austausch mit Anderen zu treten: Denn meine Werte sind nicht automatisch dieselben Werte des Anderen.

Für jeden Teilnehmer gab es dann noch einen Wanderstab, durch den ein Loch gebohrt ist. Durch dieses Loch wurden bunte Wollfäden gezogen, die die Vielfalt der Werte symbolisieren soll, die uns auf unserem Lebensweg begleiten. Der Wanderstab sinnbildlich die Stütze auf dem Weg. Zusätzlich sollte jeder Teilnehmer noch sein persönliches Kolpingzitat auswählen, aufschreiben und an seinem Stab befestigen.

Da Diözesanpräses Alois Zeller leider verhindert war, feierte Schrobenhausens Kolpingpräses und Stadtpfarrer Josef Beyrer mit den Teilnehmern die Heilige Messe im Saal des Kolpinghauses. Musikalisch wurde diese umrahmt von Agathe Mayer (Gitarre) und Angelika Hollwich (Klarinette). Anschließend ließen die Teilnehmer den Oasentag beim gemeinsamen Mittagessen ausklingen.


Hudlhub spielt Wohnzimmerkonzert im Kolpinghaus

Eines gleich vorweg: Die angekündigten 23 Tänzerinnen waren diesmal wieder nicht da. Aber das war auch gut so, schließlich hätten sie im bis auf den letzten Platz gefüllten Kolpinghaus-„Wohnzimmer“ eh keinen Platz gefunden, ihre Künste darzubieten. Den richtigen Platz dagegen hatte das Liedermachertrio Hudlhub, das eben in besagtem „Wohnzimmer“ ein mitreißendes Konzert gab. Trotz grippebedingter Terminverschiebung blieben die allermeisten der 75 Karten in Besitz ihrer Käufer, und die wenigen zurückgegeben Karten waren schnell an den Mann bzw. an die Frau gebracht. Wer nicht da war, hat an diesem Abend definitiv etwas verpaßt. Mit ihrem Programm „Nur ned hudln“ und einigen neuen Liedern im Gepäck sowie den leuchtend gelben Sonnenblumen zogen Barbara Seitle, Sabine Beck und Mathias Petry ihre Zuhörer spätestens beim zweiten Lied in Ihren Bann. Was aber ist Hudlhub? Nur ein fiktiver bayerischer Ort, an dem der Himmel noch weiß-blau ist, wo Feuerwehr und Schützenverein das Vereinsleben ausmachen, wo das Wirtshaus noch gleich neben dem Gotteshaus zu finden ist und wo der Löscheinsatz in der Sakristei beinahe schiefgeht, weil ein ortsansässiger Politiker just in dem Moment seine geheime Brauanlage im Keller anwirft und der Feuerwehr damit buchstäblich das Wasser abdreht? Nein, Hudlhub ist ein Lebensgefühl, manchmal nachdenklich, manchmal skurril, oft komisch, aber immer menschlich. Komisch dann, wenn der Hudlhubber Dorfphilosoph Matthias Kronleichter (1726-1754) zitiert wird („Die Macht der Presse spüren vor allem die Hymbeeren“), skurril, wenn etwa Donald Trump ins Spiel kommt oder ´Harry, der Haring´ besungen wird. Hudlhub ist aber auch und vor allem mitreißende handgemachte Musik, die mit erstaunlich wenigen Mittel auskommt: Mathias Petry an der Gitarre und Ausflügen zur Bach-Trompete. Sabine Beck an ihren Percussions, denen sie immer wieder wohldosierte Sphärenklänge entlockt; dazu die Stimme von Barbara Seitle: warm, einfühlsam, kraftvoll und mit Verführungspotenzial, besonders wenn sie von der „Elfenbeinprinzessin“ singt, die in der Vollmondnacht Jagd auf fesche Burschen macht: „Und sie hat no jedn deppert gmacht“. War das Publikum anfangs noch geteilt in „Erst- und Wiederholungstäter“, so konnten Veranstalter und Band am Ende des Tages sicher sein, dass die Zahl der „Wiederholungstäter“ gestiegen ist. Und auch die Kolpingfamilie durfte sich freuen: Ihr Spendenaufruf zugunsten eines Sanitärprojekts des Kolping-Nationalverbands Indien erbrachte an diesem Abend über 80,-- €.

Stefan Mayer

Kolpingfamilie SOB


Kolping Rundschreiben 2018

Das erste Rundschreiben im Jahr 2018 finden Sie hier...


Kolping stimmt auf die Fastenzeit ein

Als Einstimmung in die Fastenzeit findet am Sonntag, den 18. Februar ein Oasen- und Besinnungstag im Kolpinghaus an der Gerolsbacher Straße statt. Unter dem Motto „Das ist es mir wert“ laden die Arbeitsgruppe Oasentage des Kolping-Diözesan-verbands Augsburg sowie der Bezirksverband Altbayern-Paargau zum Nachdenken über Werte ein. In den letzten Monaten wird nicht nur in Medien und sozialen Netz-werken wieder vermehrt über Werte gesprochen, Wertewandel, Werteverlust, Wertekonflikte… Doch was ist uns/ist mir persönlich tatsächlich etwas wert? Was macht den Wert aus? Beginn ist um 9:00 Uhr, Ende gegen 13:00 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, lediglich das Mittagessen ist selbst zu tragen. Anmeldungen nimmt Angelika Hartwig unter tel. (08253) 7164 oder per Email unter a.k.hartwig@gmx.net entgegen. Anmeldeschluss ist Montag, der 5. Februar. Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie sowie alle Interessierten und Gäste sind herzlich eingeladen.


Kolpinggedenktag mehr als nur Jahresabschluss

Diözesanpräses Zeller ehrt Präses Beyrer

 

Dass ein Diözesanpräses den Kolpinggedenktag einer Kolpingfamilie besucht, kommt nicht alle Tage vor. Es gab jedoch gleich zwei gute Gründe für Diözesanpräses Alois Zeller, dieses Mal nach Schrobenhausen zu kommen. Zum einen übernahm er die Ehrung von Präses Josef Beyrer zu seinem 25jährigen Mitgliedsjubiläum, zum anderen nahm er einen Spendenscheck über 750,-- EUR für das Projekt „Jugendwohnen im Kolpinghaus Augsburg“ entgegen. Die mitangedachte Konzelebration des Familiengottesdiensts entfiel allerdings aufgrund einer Vollsperrung auf der Autobahn. Auf ihn und die rund 110 Anwesenden wartete ein kurzweiliger und unterhaltsamer Familiennachmittag. Zu Beginn stellten Daniela Dörfler und Thomas Fieger die ersten Ergebnisse des BuB-Prozesses vor, die die Vorstandschaft im letzten Jahr erarbeitet hat, und mit dem wir unsere Kolpingfamilie zukunftssicher aufstellen wollen. Dieser BuB-Prozess, in den alle Mitglieder eingebunden werden, soll ab 2018 schrittweise umgesetzt werden. Da paßte es gut ins Bild, dass mit Lena Hartwig gleich ein neues Mitglied begrüßt werden konnte. Anschließend übernahm Präses Beyrer die Ehrung langjähriger Mitglieder. Er dankte allen für ihren Einsatz das ganze Jahr hindurch in einer Zeit, in der langfristiges Engagement nicht mehr selbstverständlich ist.

Diözesanpräses Zeller stellte in seiner kleinen Laudatio für Präses Beyrer heraus, dass es im gesamten Kolpingverband nicht mehr selbstverständlich sei, dass jede Kolpingfamilie ihren Präses habe. Dort, wo sich kein Geistlicher für dieses Amt findet, übernähmen stattdessen Laien die geistliche Begleitung.

Danach gehörte die Bühne den Jugendlichen. Unter der Leitung von Anna Mayer und Tobias Behrendt brachten sie mit „Wir tricksen euch aus“ dieses Jahr keine klassisch-moderne Weihnachtsgeschichte auf die Bühne, sondern ein Spiel mit wechselnden Sprechchören, in dem sie ein buntes und teilweise widersprüchliches Bild zeichnen, was Kinder so denken, fühlen, wollen und tun. Nicht selten ertappten sich dabei Eltern und Geschwister im Publikum beim zustimmenden Kopfnicken. Mit ihrer Spielfreude sorgten die Jugendlichen trotz des kritischen Untertons des Stücks für viele Lacher und ernteten verdient lang anhaltenden Applaus.

 


Hudlhub-Konzert verschoben auf 23. Februar

Das Wohnzimmerkonzert mit Hudlhub am 26. Januar musste wegen Erkrankung von 2/3 der Band leider kurzfristig ausfallen. So kurzfristig, dass wir es zwar noch in der Schrobenhausener Zeitung platzieren konnten (Danke hier an Mathias Petry), aber auf unsere Homepage hat es die Nachricht nicht mehr rechtzeitig geschafft. Dafür bitten wir um Entschuldigung, sollte es für den ein oder anderen zu Unannehmlichkeiten gekommen sein.

 

Wir konnten allerdings auch einen neuen Termin festmachen:

 

Freitag, den 23. Februar 2018 - Beginn 20:00 Uhr

 

Alle bereits gekauften Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit.

Die wenigen zurückgegebenen Karten können bei Stefan Mayer unter kolpingfamilie@gmx.de erworben werden, oder (sofern dann noch erhältlich) an der Abendkasse.
Stückpreis unverändert 15,--€/Karte.